Heimstunden 2012/13

Rechtzeitig vor dem Start in das neue Pfadfinderjahr 2012/13 informieren wir euch über die Heimstunden der einzelnen Stufen:

  • Biber: Freitag von 16:00 bis 18:00 Uhr
  • WiWö: Samstag von 10:00 bis 12:00 Uhr
  • GuSp: Samstag von 10:00 bis 12:00 Uhr
  • CaEx: Donnerstag von 18:30 bis 20:30 Uhr
  • RaRo: nach Vereinbarung

Die Heimstunden starten – wenn nicht anders von den Stufenteams bekannt gegeben – in der Woche nach dem Eröffnunglagerfeuer!

Dieses findet am Samstag, den 15.09.2012 ab 17:00 Uhr in der Bleibe statt!

Wir freuen uns schon jetzt auf alle „alten“ sowie zahlreiche neue Gesichter!

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Vorankündigung Eröffnungslagerfeuer

Die Sommerferien sind fast vorbei. Alle sind wohlbehalten und hochmotiviert von den Sommerlagern zurück gekommen und schon fleißig dabei das neue Pfadfinderjahr vorzubereiten.

Wir wollen gemeinsam mit euch dieses neue Jahr starten und hoffen zu diesem Anlass viele Altbekannte, aber auch neue Mitglieder bzw. Freunde der Pfadfindergruppe beim Eröffnungslagerfeuer zu sehen.

Das Lagerfeuer findet am Samstag, den 15.9.2012 in der Bleibe statt.

Markiert euch den Termin schon mal im Kalender – eine genaue Ausschreibung folgt in Kürze.

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GuSp Sola 2012 – An der kleinen Krems

  • Post category:GuSp

Mit ein wenig Verspätung folgt hier endlich der ausführliche Bericht:

Heuer fand ein Sommerlager der ganz besonderen Art statt. Die Guides und Späher samt ihren Führern, zogen alleine los um in einem stillen Tal an der kleinen Krems für eine Woche ihr Lager aufzuschlagen. Für viele GuSp war es das letzte Lager in dieser Stufe und somit war eine wunderbare aber auch etwas wehmütige Stimmung vorprogrammiert.

Der Aufbau der Zelte und Kochstellen wurde zum Naturerlebnis, als bei drückender Hitze und unter Angriff von heimtückischen Bremsenschwärmen letztendlich alles in sinnflutartigen Niederschlägen sein abendliches Ende fand. Dabei kam es bei aller Freude der Führer zu einer höchst effizienten Fusion: Waschbären-Chefin Lea und Füchse-Oberhaupt Hannah vereinten ihre Patrullen zu den Waschfüchsen. Die Spechte hatten da anfänglich etwas das Nachsehen, doch bald nahm sich auch ihr Kornett, Max-Emil, ein großes Herz und führte seine Patrulle in die richtige Richtung.

Am zweiten Tag wurden die Lagerbauten fertig gestellt. Bevor noch das übliche Lagerleben seinen Einzug fand bemerkten die GuSp dass sie nicht allein waren. Da zog jemand Unbekannter mit dunkler Kutte und Horn durch das hohe Gras und verbreitete Verwirrung. Lange ließen sich die Kinder nicht ablenken denn die Hitze zwang sie bald ihre Uniformen an den Nagel zu hängen und ihre Badesachen hervor zu holen. Mit tatkräftiger Unterstützung von Jojo wurde ein robuster (aber hydrodynamisch vertretbarer) Damm errichtet, um für Abkühlung und Spaß im Bach zu sorgen.

Nachdem Montag Abend das erste richtige Lagerfeuer brannte und die Nachtwache eingeteilt wurde sollte sich das Rätsel um die seltsame Erscheinung lösen: Es handelte sich um einen alten Druiden keltischen Ursprungs welcher die GuSp um Hilfe bei einer wichtigen Aufgabe bat. Sie sollten losziehen und zum keltischen Opferalter wandern, um mit einer Opfergabe die keltischen Götter zu beschwichtigen.

Natürlich stimmten alle sofort zu und machten sich am nächsten Tag daran sich für die lange Reise vorzubereiten. Für den notwenigen Elan sorgte Birgit, die mit einem morgendlichen Waldlauf den GuSp den Schlaf aus den Augen wischte. Danach wurden Tongefäße und Fackeln für die feierliche Zeremonie am Altar gefertigt.

Die Reise stellte sich als lang und beschwerlich heraus: Viele von der unerbärmlichen Sonne erhitzte Hügel und von Insekten heimgesuchte Flusslandschaften mussten überwunden werden. Mit etwas Untersützung und gut Zureden von Sebi und Markus fanden sich am Ende des Tages alle am Ort der Übernachtung ein und wurden von Ulrichs Unterhaltungskünsten schnell wieder in die richtige Stimmung gebracht. Sobald es dunkel war begab sich ein langer, lautstarker Fackelzug Richtung des nahe liegenden heidnischen Opferaltars und brachte seine Gaben mit. Zufrieden, den Göttern ihren Tribut erbracht zu haben und somit einem keltischem Volk endlich Erlösung verschafft  zu haben, schliefen bald alle unter ihren Planen ein. Es sollte eine ruhige Nacht werden.

Als die GuSp am nächsten Tag  in ihr Lager zurückkehrten waren alle guter Dinge. Es wurde wie jeden Tag fleißig unter den Planen gekocht und herrliche Gerichte gezaubert. Eva stellte sich dabei als eine große Unterstützung der Waschfüchse heraus und die Führung war mit den Leistungen ihrer Kinder sehr zufrieden. Bevor es zur Nachtruhe ging wurde noch die übliche Nachtwache eingeteilt. Ein Prozess der zum Glück der Birgit oblag,trotzdem…bedenklichen Konstellationen konnten nicht vermieden werden.

Den letzten richtigen Lagertag verbrachten die GuSp samt Führung im Freibad in Els. Nach den Strapazen am Lager hatten sich das alle verdient, es war immerhin kein Honigschlecken (außer beim Frühstück vielleicht).

Trotz der Erholung waren am Abend alle am Ende. Beim Abschlusslagerfeuer sorgten die Richtige Mischung aus Liedern, Spielen und einem Gedicht aus den Köpfen von Anna und Solvei für allgemeine Erheiterung.

Nachdem am nächsten Tag alles abgebaut und die Guides und Späher am Bahnhof verabschiedet waren, trat stille im Tal der kleinen Krems ein. Das Bächlein floss wie gewohnt dahin und die Bremsen bissen sich auf das letzte Häufchen verbliebene Führer ein.

Es war ein schönes Lager, so anstrengend es auch war. Eine Gratwanderung zwischen GuSp- und CaEx-Dasein mit allem was zu einem ordentlichen Lager gehört. Wir Führer sind sehr froh und stolz dass wir diese herausragenden GuSp anleiten haben dürfen und freuen uns alle im nächsten Jahr wieder zu sehen!

Gut Pfad!

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WiWö Sommerlager Mistelbach

  • Post category:WiWö

Was haben wir alles erlebt? Das ist nicht einfach zu beschreiben.

Beginnen wir mit den Eckdaten:

23 Kinder, 5 Begleitpersonen, drei Autos, ein großes schönes Haus, eine Wiese und ein Sonnenblumenfeld, ein Kirschenbaum, eine Hängematte, ein Wassersprenger, ein Lagerfeuerplatz, ein Fussballtor,…

Das Wetter:

heiß, heißer am heißesten, Gewitter, Hagel, wieder heiß, Gewitter, heiß, …puh… ganz schön anstrengend!!!!

Das Essen:

unglaublich lecker, einfach und raffiniert gekocht, von Eispalatschinken über Kaiserschmarren zu Gemüsesuppe, von Putengeschnetzeltes über Spaghetti und Schinkenfleckerl bis zu Kartoffelpürre, war alles vorhanden. Und hat so gut geschmeckt, das nichts übergeblieben ist!

Aktivitäten:

Spiele, eh klar, aber vor allem außergewöhnliche Sportarten haben es uns angetan. Wir haben alles ausprobiert, schwimmen, tischfusball, eislaufen, fischen, langlaufen, bergsteigen, fussballspielen, wandern, Schneeballschlacht und vieles mehr…

Fantasie:

Leider haben die Führer nicht alles mitbekommen, sind wohl an einem bestimmten Tag alle eingeschlafen. Inzwischen waren die Kinder angeblich im Wunderland, haben von verrückten Hutmachern, von einer Herzkönigin und einem Hasen erzählt, der immer zu spät war. Was sie dort alles erlebt haben ist fast unglaublich. Grüne Palatschinken, Obstbäume die verkehrt herum wachsen, Frösche die Ballett tanzen um den Störchen zu entkommen, eine Raupe mit Seifenblasen und eine Grinsekatze. Die stockende Produktion der Schokoherzen und alles ist auf einmal verkehrt.

Plötzlich tauchen Beweise auf!!!!

Seltsamerweise liegt überall Marzipan herum, der Kirschenbaum ist mit bunten Troddeln und Schleifen geschmückt, angeblich existieren Fotos, die aber niemand je gesehen hat. Die Krone der Königin wird entdeckt und mit Hilfe der Wunderlandhalstücher versuchen sich einige zurück ins Wunderland zu drehen.

Pfadfinder:

die Lieder können alle auswendig singen, das Feuer wird vom Sturm erobert, Erprobungen und Spezialabzeichen fleissig absolviert, Bodenzeichen gelegt, in Geheimschrift kommuniziert und die Rudelaufstellung klappt nach dem 51. Versuch auch schon ganz gut. Die Djemben werden von fast allen ausprobiert, es bildet sich sogar eine Musikgruppe zum Lagefeuer.

Putzen:

Zahnpasta am Damenklo, Schlammspuren am Gang, Papierlschlacht in den Schlafräumen, Luftballons in der Wiese???  Alles kein Problem, wenn man fleissige WiWö mithat. Und das waren sie wirklich. Nach anfänglichen Motivationslöchern und Gewandhaufen haben sich alle zusammengerauft und mitgeholfen, alles wieder auf Vordermann zu bringen. Es ist ihnen bravorös gelungen. Nicht alle Stücke haben den Weg zurück in den richtigen Rucksack geschafft, aber ganz ehrlich – wozu gibt es die Fundkiste?

Eine Woche ist viel zu schnell vergangen, schon sind wir wieder mit dem Zug in Wien gelandet. Die Eltern haben uns herzlich willkommengeheißen. Dann sind wir schlafen gegangen. Erschöpft und glücklich. Bis zum nächsten Mal.

 

Wie haben unsere Führer dieses Sommerlager erlebt?

Larida:

Ich bedanke mich bei allen, die mitgeholfen haben, dass unser Wiwö-Sommerlager zu einem außergewöhnlichen und großartigen Event geworden ist. Die Zusammenarbeit der Führer hat sehr gut funktioniert, das Küchenteam hat uns mit ausgezeichneten Leckereien verwöhnt. Die Kinder haben mich durch ihre Begeisterung und ihre Motivation bis zum letzten Tag in Erstaunen versetzt.

Titona:

Ich bin nun total pfadfinderisiert. So anstregend es auch war und so sehr ich auch an meine Grenzen gekommen bin, so motiviert und glücklich bin ich nun. Ich liebe es mit den Kindern zu arbeiten und ihnen Wichtiges für’s Leben mitzugeben. Das was ich von den Kindern zurückbekomme und die wertschätzende Zusammenarbeit mit meinen Kollegen geben mir irre viel Energie. Es war eine grandiose Woche für mich, in der ich meine Kollegen, meine WiWö-Kinder und auch mich selbst besser kennenlernen konnte.

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