RaRo daheim- Vicky berichtet aus dem Homestudio

Der zweite Lockdown hat uns längst im Griff! Und was macht man da am besten? – Richtig, Videokonferenzen mit den Pfadfindern. 

Wir RaRo entgehen mit Spaß und Spiel der Lockdown-Einsamkeit und Winterdepression. Statt regulären Heimstunden wurde im November auf „Distance-Scouting“ umgestellt. In den letzten Wochen seither wurde schon einiges Neues ausprobiert: Ra/Ro Assistenz Sybille hat uns
auf ein Geschmacksexperiment mit Schokolade mitgenommen. Wann habe ich zuletzt an meinem Essen gerochen und wie fühlt sich Schokolade eigentlich im Mund an? Es wurde sich ausgetauscht über Arbeit und Schule, Katernamen und Brieffreunde sowie Covid-19- Maßnahmen. Die RaRo waren sich einig: Wir wollen dieses Jahr noch eine gemeinsame Aktion starten, um das Gemeinschaftsgefühl zu verstärken.

Aus diesem Grund wird in den nächsten Wochen ein Engerl-Bengerl-Stand im Kirchengarten Weidling aufgestellt werden. In einem Brett werden kleine Dosen angebracht, wobei jede Dose einem Pfadfinder zugeordnet ist. Über die kommenden Wochen kann jeder eine persönliche Nachricht abgeben – völlig kontaktlos und Corona-konform. Mit Komplimenten, Musiktipps und Rezepten wird so die vorweihnachtliche Adventszeit versüßt.

WiWö im September

Nach einer langen Pause starten wir WiWö am Eröffnungstag mit vielen Spielen und einer Schnitzeljagd in die neue Pfadfindersaison. Dabei stellen die 5 Rudel ihr Wissen und ihr Teamwork unter Beweis und lösen verschiedene Aufgaben, die sie am Weg finden. Im Anschluss wird der Beginn des neuen Pfadfinderjahres mit der ganzen Gruppe am Lagerfeuer gefeiert.

  1. Heimstunde:

In unserer ersten Heimstunde konzentrieren wir uns ganz auf die WiWö Methode und die Meute lernt viele neue Spiele, wie Stille Post Zeichnen, 1,2,3 Abgepasst und Baseball, kennen. 

2. Heimstunde:

Das Programm der nächsten Heimstunde ist das Geländespiel „Sagaland“. Bei diesem Spiel müssen uns die WiWö zeigen, wie gut sie die richtige Frage finden und beantworten können. 

Eröffnungslager – trotz Corona

Victoria Frühwirth, RaRo

Am Samstag, dem 12. September 2020, fand das diesjährige Eröffnungslager statt. Trotz Einhaltung der Corona-Maßnahmen und diesmal ganz unter uns gelang ein schöner Einstieg ins neue Pfadfinderjahr.

In den Stufen wurde sich schon drei Stunden vor Feuerentzündung getroffen, wir haben uns ja alle lang nicht gesehen! Die RaRo waren für das Lagerfeuer verantwortlich, die WiWö fanden ihren Weg in die Bleibe über eine Schnitzeljagd und Gusp, RaRo und CaEx wurden beim Erfinden von Lagerfeuerbeiträgen kreativ.

Zwischen Pfadfinderliedern und  Ulrichs Witzen waren die besondere Highlights die Lagerfeuerbeiträge. Die WiWö motivierten alle zu einem lustigen Singspiel, die GuSp thematisierten pantomimisch den Klimawandel und die CaEx führten einen witzigen Sketch vor. Zu guter Letzt erzählten die RaRo in ihren Beitrag von ihrem besonderen Kanu-Pfingstlager 2017, das ihnen bis heute in Erinnerung geblieben ist.

Es war schön einander wiederzusehen auch wenn es uns ohne Abstand noch lieber ist!:)

Abschluss Heimstunde der RaRo

Victoria Frühwirth, 04.07.2020

Am Mittwoch, dem 1. Juli 2020 fand die Abschlussheimstunde der Ranger und Rover statt. Nachdem sich die beiden Ranger Beate und Victoria mit der RaRo Leiterin Nora bei der Rollfährestraße in Klosterneuburg getroffen hatten, ging es auch schon los:

Die beiden Ranger sollten auf einer Karte drei eingezeichnete Orte finden, an denen Fragezettel versteckt waren. Gemeinsam gingen die beiden Mädchen los, um kurz darauf die erste Frage zu finden: Welche Herausforderungen brachte der Lockdown mit sich? Die Mädchen beantworteten die Frage für sich selbst auf einem Blatt Papier und gingen dann weiter, um nach den anderen Fragen zu suchen.

Nach einigem Herumirren und Falschgehen wurden schließlich auch die anderen beiden Fragen am Ufer eines Sees entdeckt. Thema war wieder Corona, was die RaRo daraus gelernt hätten und was für die Mädchen am schönsten war in der Zeit zu Hause. Zum Schluss setzten sich die Ranger und die Leiterinnen Nora und Sybille auf einer kleinen Insel im See zusammen, um das endende Pfadfinderjahr mit Keksen und Knabbereien nachzubesprechen. Die Pfadfinderinnen einigten sich auf bestehenden engen Kontakt und das ein oder andere Treffen in den Sommerferien – natürlich unter Beachtung der Corona-Maßnahmen. Für uns alle war dieses Pfadi-Jahr etwas Neues, aber mit Zuversicht und Optimismus werden wir im September wieder richtig durchstarten!

Gut Pfad!