Sommerlager 2019

Eine Reise um die Welt in 80 Tagen

Mitten am Aufbautag unseres Sommerlagers in St. Georgen am Attergau, stolperten wir in ein unglaubliches Abenteuer. Gemeinsam mit dem britischen Gentleman Philleas Fogg, wetteten wir, in nur 80 Tagen den Globus zu umreisen, in einem Heißluftballon.

Philleas hatte einen Reiseplan: die Route würde uns von Afrika über Asien nach Australien und am Ende Amerika führen. Und das alles in 80 Tagen! Noch am ersten Morgen, bereiteten wir unsere Reisepässe vor, besorgten uns die Einreisegenehmigungen für den Kongo und stiegen auch schon in unseren Heißluftballon ein. Bei unserer Reise begegneten wir einigen wilden Tieren Afrikas. Am Abend durften wir an einem traditionellen, afrikanischen Lagerfeuer teilhaben, es wurden Sagen erzählt, Tänze getanzt und musiziert.

Die Reise führte uns weiter nach Indien, wo wir in einem kleinen Dorf nach der weltbekannten Jade-Kette suchten, die Philleas seinem Wettpartner mitbringen wollte. Die Challenge war leider nicht durch das Finden der Kette geschafft, wir mussten sie bei einem spannenden Nachtgeländespiel, Perle für Perle, an den Grenzbeamten vorbeischmuggeln, nach China.

Von China ging es nach Australien, wo wir, angeleitet von einem Aborigine, lernten in der Natur zu überleben. Bei einem spannenden Rugby-Turnier, bewiesen wir unsere Sportlichkeit.

Besonders viel Zeit verbrachten wir in Amerika, wir besuchten Hawaii, Canada, New York City und planten Roadtrips durch die USA, sahen Kuba, Argentinien, Mexiko und Peru. Wir lernten viel über die Traditionen, Geschichte, Geographie und Sprache der Länder.

Der letzte Stop war Paris, wo wir ein wunderbares französisches Frühstück genossen und uns dann auf den Weg Heim, nach London, machten, wo wir pünktlich auf die Minute unseren Wettpartner trafen.

Zwischen dem Reisen, waren wir auch in den Stufen fleißig, lernten viel und bewiesen in zahlreichen Situationen unsere Teamfähigkeit und Freundschaft.

Die WiWö spielten viel, waren fleißig beim Spezialabzeichen-Ablegen und wurden über das Lager immer selbstständiger, halfen in der Küche, bauten sich eigene Musikinstrumente, werkten als Künstler, bastelten Fingerpuppen und vieles mehr. Auch das Feiern kam nicht zu kurz.

Auch die GuSp hatten ihre Herausforderungen, nicht nur beim Aufbau einer selbstüberlegten Tisch- und Küchenkonstruktion, sondern auch beim täglichen Kochen und ihren anderen Aufgaben. In den Schwerpunkten “Spirituelles Leben”, “Schöpferisches Tun” und “Einfaches und naturverbundenes Leben” konnten die Kinder ihr Bestes geben und taten das mit Begeisterung.

Das Lager der CaEx stand ganz im Zeichen des Abendteuers und des Reisens. Mit einer Aufregenden Rad-Schnitzeljagd, wärmten sie sich auf, für das das noch kommen sollte. Gemeinsam gingen sie Fischen und Baden, hatten einige gemütliche Abende und legten im kleinen Kreis ihre Versprechen ab. Nach einem, auf Grund des Wetters, abgebrochenem Hike, wurden sie auf eine spannende Nachtwanderung geschickt, bei der sie Zusammenhalt und Durchhaltevermögen beweisen mussten. Müde aber gut gelaunt und erfolgreich kehrten sie pünktlich zum Frühstück zurück.

So waren am Ende des Lagers alle Stufen und auch Philleas Fogg sehr zufrieden mit sich, alle Ziele waren erreicht worden und vieles mehr. Wir genossen den letzten Abend mit einem gemeinsamen Lagerfeuer und fuhren dann, die WiWö mit 4 Tagen Vorsprung, müde und glücklich wieder nach Hause.

CaEx Pfingstlager 2019 – Kanufahrt auf der Moldau

Das Pfingstlager 2019 führte die CaEx nach Tschechien. Die zweitägige Kanufahrt führte uns Vyšší Brod bis nach Krumau, wo wir die Stadt besichtigten. Wir reisten mit dem Zug an, das war wegen der Sprachbarrieren ein wenig kompliziert, aber trotzdem sehr entspannt und spaßig. Nach vier Stunden Zugfahrt erreichten wir den Kanuverleih, holten unsere Boote und fuhren sogleich los. Unser Ziel für die erste Nacht war der Campingplatz Rožmberk, der direkt am Fluss lag. Unsere Rucksäcke wurden für uns zum Campingplatz gebracht, daher machten wir lediglich uns lediglich mit unserer Verpflegung, Wasser & Sonnencreme auf den Weg – flussabwärts.

Freitag bis Samstag immer Flußabwärts

Die Moldau ist ein seichter und ruhiger Fluss, aber einfacher machte das das Kanufahren zunächst trotzdem nicht… Entlang des Flusses befanden sich 4 Wehranlagen, davon mussten wir die Erste umgehen, bei der Zweiten und Dritten konnten wir durch die Bootsgasse fahren. Das war für uns CaEx eine einfache Übung und aber für unsere Führer, naja… 😉 Zwischendurch stärkten wir uns mit einem Eis an einer Strandbar um auch schon kurze Zeit später unser Nachtlager zu erreichen. Dort bauten wir uns unsere Kröten auf und machten uns ein köstliches Abendessen. Am Abend hatten wir noch viel Spaß beim Karten spielen und gingen im Anschluss hundemüde in unsere Schlafsäcke.

Krumau das Ziel unserer Flussreise

Am nächsten Tag sind wir sehr viel gefahren, jedoch mit schon mehr Übung und viel Spaß! Nach zwei weiteren Wehren, einer Mittagspause und viel Sonne erreichten wir den Campingplatz Vltavan kurz vor Krumau. Auch dort bauten wir unsere Kröten auf und entspannten am Fluss. Am späten Nachmittag ging es für uns zu Fuß in die schöne Altstadt Krumaus, um diese zu besichtigen. Das Highlight des Abends war jedoch, dass wir anschließend in einem Restaurant Abendessen gingen.

Am Pfingstmontag stand uns auch schon die Abreise bevor, die zwar anstrengend aber sehr lustig war. Sehr cool war, dass wir vor der Abreise tschechischen Baumkuchen probieren konnten! Nach einer halbwegs ruhigen Fahrt, mit dem Zug und Schienenersatzverkehr kamen am späten Nachmittag nach drei aufregenden Tagen wieder gesund und munter in Heiligenstadt an.

Pfingstlager 2019

Das Pfingstlager verlief dieses Jahr sehr sportlich, da wir uns bei den Pfadolympischen Spielen wiederfanden. Nachdem wir am Samstag dem schussligen olympischen Komittee geholfen hatten, ihre Sachen zu suchen, konnte das olympische Feuer feierlich entzündet werden. Am Sonntag hatten die Kinder dann, bei einem spannenden Stationenlauf die Chance ihre Pfadi-Skills, Kreativität, Teamfähigkeit und gute Stimmung zu beweisen. Eine Medaille verdienten sich alle.

Abseits der Olympischen Spiele gab es für die WiWö eine aufregende Quiz-Show mit allem was dazugehört. Die GuSp machten herrliche Erdbeermarmelade überm Feuer und verzierten sich ihre Einmachgläser.

So war das Lager ein voller Erfolg, bei dem sogar das Wetter mitspielte- wir sind bereit fürs Sommerlager.

Georgstag 2019

Die, letztes Jahr wieder gestartete Tradition des Kochwettbewerbs zum Georgstag, wurde heuer motiviert fortgeführt. 2 GuSp und eine CaEx Patrulle gaben ihr Bestes, die hochkarätige Jury mit einem, über dem Feuer gekochten 3-gängigen Menü zu überzeugen. Es wurde aber nicht nur das Endergebnis, sondern auch die Arbeitsweise bewertet. So konnte eine der GuSp-Gruppen, mit großer Freude, den heiß begehrten Wanderpreis entgegennehmen.

Den Tag ließen wir dann, auf gewohnte Weise, gemütlich am Feuer ausklingen. Die WiWö begeisterten mit einem coolen Schattentheater, die CaEx hatten ein Quiz vorbereitet und die GuSp trugen ihr Lieblings Pfadi-Lied vor. Im Anschluss wurden noch so manche Lieder gesungen und der ein oder andere Kuchen gegessen.

Auf Wiedersehen am Sommerlager

Nach einem Pfadfinder Jahr voller Abenteuer, Spaß, Spiel und ganz im Zeichen der Pfadfinder verabschieden wir uns standesgemäß mit einer Wanderung und anschließendem Lagerfeuer.

Über 60 Pfadfinder und Pfadfinderinnen aller Altersstufen, Eltern und Freunde haben gemeinsam dem Wetter getrotzt und sind vom Kahlenberg Parkplatz zur Bleibe gewandert.

Unser Weg führte uns immer entlang dem Weitwanderweg 04 und dem Wiener Rundwanderweg W10 vom Kahlenberg Parkplatz zu den Schönstadtschwestern und dann weiter zur Jägerwiese, wo wir uns eine verdiente Rast gönnten.

Mittlerweile hatte der Regen aufgehört und so konnten wir in der Bleibe bei einem gemeinsamen Lagerfeuer das Pfadfinder Jahr ausklingen lassen.

Vielen Dank an alle Pfadfinder & Pfadfinderinnen, Eltern & Unterstützer für das gemeinsame Jahr und auf Wiedersehen am Sommerlager!