Das Eröffnungslagerfeuer 2019

Verregnet, aber unverzagt starteten wir am 7. September mit einem Lagerfeuer in das neue Pfadfinderjahr. Gegen das Wetter schützte uns eine schnell aufgebaute Jurte, unter der wir uns zusammenkuschelten. 

Der Beginn eines neuen Jahres ist immer gleichzeitig das Ende des vergangenen. Deutlich zeigten das die vielen Überstellungen in die nächsten Stufen und die dementsprechend vielen Verabschiedungen aber auch „Willkommens“. Ganz besonders freuen wir uns heuer wieder eine neue RaRo-Rotte als Teil unserer Gruppe zu haben. 

Zwischen den zahlreichen Überstellungen und einigen Verleihungen wurde natürlich gesungen und das Buffet genossen. 

Wir freuen uns auf ein genauso fröhliches und gemütliches, aber hoffentlich sonnigeres, gemeinsames Jahr! 

Einladung zum Eröffnungslagerfeuer 2019

Liebe Biber, WiWö, GuSp, CaEx und RaRo,liebe Eltern und Freunde der Pfadfinder!
Das neue Pfadfinderjahr startet wieder. 
Wir laden euch ganz herzlich zu unserem Eröffnungslagerfeuer am Samstag den 07.09. ab 18 Uhr in unsere Bleibe ein. 
In der beiligenden Einladung findet ihr alle Einzelheiten. 

Die Pfadfindergruppe Klosterneuburg-Weidling freut sich auf euer Kommen.
Liebe Grüße und Gut Pfad

Sommerlager 2019

Eine Reise um die Welt in 80 Tagen

Mitten am Aufbautag unseres Sommerlagers in St. Georgen am Attergau, stolperten wir in ein unglaubliches Abenteuer. Gemeinsam mit dem britischen Gentleman Philleas Fogg, wetteten wir, in nur 80 Tagen den Globus zu umreisen, in einem Heißluftballon.

Philleas hatte einen Reiseplan: die Route würde uns von Afrika über Asien nach Australien und am Ende Amerika führen. Und das alles in 80 Tagen! Noch am ersten Morgen, bereiteten wir unsere Reisepässe vor, besorgten uns die Einreisegenehmigungen für den Kongo und stiegen auch schon in unseren Heißluftballon ein. Bei unserer Reise begegneten wir einigen wilden Tieren Afrikas. Am Abend durften wir an einem traditionellen, afrikanischen Lagerfeuer teilhaben, es wurden Sagen erzählt, Tänze getanzt und musiziert.

Die Reise führte uns weiter nach Indien, wo wir in einem kleinen Dorf nach der weltbekannten Jade-Kette suchten, die Philleas seinem Wettpartner mitbringen wollte. Die Challenge war leider nicht durch das Finden der Kette geschafft, wir mussten sie bei einem spannenden Nachtgeländespiel, Perle für Perle, an den Grenzbeamten vorbeischmuggeln, nach China.

Von China ging es nach Australien, wo wir, angeleitet von einem Aborigine, lernten in der Natur zu überleben. Bei einem spannenden Rugby-Turnier, bewiesen wir unsere Sportlichkeit.

Besonders viel Zeit verbrachten wir in Amerika, wir besuchten Hawaii, Canada, New York City und planten Roadtrips durch die USA, sahen Kuba, Argentinien, Mexiko und Peru. Wir lernten viel über die Traditionen, Geschichte, Geographie und Sprache der Länder.

Der letzte Stop war Paris, wo wir ein wunderbares französisches Frühstück genossen und uns dann auf den Weg Heim, nach London, machten, wo wir pünktlich auf die Minute unseren Wettpartner trafen.

Zwischen dem Reisen, waren wir auch in den Stufen fleißig, lernten viel und bewiesen in zahlreichen Situationen unsere Teamfähigkeit und Freundschaft.

Die WiWö spielten viel, waren fleißig beim Spezialabzeichen-Ablegen und wurden über das Lager immer selbstständiger, halfen in der Küche, bauten sich eigene Musikinstrumente, werkten als Künstler, bastelten Fingerpuppen und vieles mehr. Auch das Feiern kam nicht zu kurz.

Auch die GuSp hatten ihre Herausforderungen, nicht nur beim Aufbau einer selbstüberlegten Tisch- und Küchenkonstruktion, sondern auch beim täglichen Kochen und ihren anderen Aufgaben. In den Schwerpunkten “Spirituelles Leben”, “Schöpferisches Tun” und “Einfaches und naturverbundenes Leben” konnten die Kinder ihr Bestes geben und taten das mit Begeisterung.

Das Lager der CaEx stand ganz im Zeichen des Abendteuers und des Reisens. Mit einer Aufregenden Rad-Schnitzeljagd, wärmten sie sich auf, für das das noch kommen sollte. Gemeinsam gingen sie Fischen und Baden, hatten einige gemütliche Abende und legten im kleinen Kreis ihre Versprechen ab. Nach einem, auf Grund des Wetters, abgebrochenem Hike, wurden sie auf eine spannende Nachtwanderung geschickt, bei der sie Zusammenhalt und Durchhaltevermögen beweisen mussten. Müde aber gut gelaunt und erfolgreich kehrten sie pünktlich zum Frühstück zurück.

So waren am Ende des Lagers alle Stufen und auch Philleas Fogg sehr zufrieden mit sich, alle Ziele waren erreicht worden und vieles mehr. Wir genossen den letzten Abend mit einem gemeinsamen Lagerfeuer und fuhren dann, die WiWö mit 4 Tagen Vorsprung, müde und glücklich wieder nach Hause.

CaEx Pfingstlager 2019 – Kanufahrt auf der Moldau

Das Pfingstlager 2019 führte die CaEx nach Tschechien. Die zweitägige Kanufahrt führte uns Vyšší Brod bis nach Krumau, wo wir die Stadt besichtigten. Wir reisten mit dem Zug an, das war wegen der Sprachbarrieren ein wenig kompliziert, aber trotzdem sehr entspannt und spaßig. Nach vier Stunden Zugfahrt erreichten wir den Kanuverleih, holten unsere Boote und fuhren sogleich los. Unser Ziel für die erste Nacht war der Campingplatz Rožmberk, der direkt am Fluss lag. Unsere Rucksäcke wurden für uns zum Campingplatz gebracht, daher machten wir lediglich uns lediglich mit unserer Verpflegung, Wasser & Sonnencreme auf den Weg – flussabwärts.

Freitag bis Samstag immer Flußabwärts

Die Moldau ist ein seichter und ruhiger Fluss, aber einfacher machte das das Kanufahren zunächst trotzdem nicht… Entlang des Flusses befanden sich 4 Wehranlagen, davon mussten wir die Erste umgehen, bei der Zweiten und Dritten konnten wir durch die Bootsgasse fahren. Das war für uns CaEx eine einfache Übung und aber für unsere Führer, naja… 😉 Zwischendurch stärkten wir uns mit einem Eis an einer Strandbar um auch schon kurze Zeit später unser Nachtlager zu erreichen. Dort bauten wir uns unsere Kröten auf und machten uns ein köstliches Abendessen. Am Abend hatten wir noch viel Spaß beim Karten spielen und gingen im Anschluss hundemüde in unsere Schlafsäcke.

Krumau das Ziel unserer Flussreise

Am nächsten Tag sind wir sehr viel gefahren, jedoch mit schon mehr Übung und viel Spaß! Nach zwei weiteren Wehren, einer Mittagspause und viel Sonne erreichten wir den Campingplatz Vltavan kurz vor Krumau. Auch dort bauten wir unsere Kröten auf und entspannten am Fluss. Am späten Nachmittag ging es für uns zu Fuß in die schöne Altstadt Krumaus, um diese zu besichtigen. Das Highlight des Abends war jedoch, dass wir anschließend in einem Restaurant Abendessen gingen.

Am Pfingstmontag stand uns auch schon die Abreise bevor, die zwar anstrengend aber sehr lustig war. Sehr cool war, dass wir vor der Abreise tschechischen Baumkuchen probieren konnten! Nach einer halbwegs ruhigen Fahrt, mit dem Zug und Schienenersatzverkehr kamen am späten Nachmittag nach drei aufregenden Tagen wieder gesund und munter in Heiligenstadt an.