WiWö Sommerlager Mistelbach

Was haben wir alles erlebt? Das ist nicht einfach zu beschreiben.

Beginnen wir mit den Eckdaten:

23 Kinder, 5 Begleitpersonen, drei Autos, ein großes schönes Haus, eine Wiese und ein Sonnenblumenfeld, ein Kirschenbaum, eine Hängematte, ein Wassersprenger, ein Lagerfeuerplatz, ein Fussballtor,…

Das Wetter:

heiß, heißer am heißesten, Gewitter, Hagel, wieder heiß, Gewitter, heiß, …puh… ganz schön anstrengend!!!!

Das Essen:

unglaublich lecker, einfach und raffiniert gekocht, von Eispalatschinken über Kaiserschmarren zu Gemüsesuppe, von Putengeschnetzeltes über Spaghetti und Schinkenfleckerl bis zu Kartoffelpürre, war alles vorhanden. Und hat so gut geschmeckt, das nichts übergeblieben ist!

Aktivitäten:

Spiele, eh klar, aber vor allem außergewöhnliche Sportarten haben es uns angetan. Wir haben alles ausprobiert, schwimmen, tischfusball, eislaufen, fischen, langlaufen, bergsteigen, fussballspielen, wandern, Schneeballschlacht und vieles mehr…

Fantasie:

Leider haben die Führer nicht alles mitbekommen, sind wohl an einem bestimmten Tag alle eingeschlafen. Inzwischen waren die Kinder angeblich im Wunderland, haben von verrückten Hutmachern, von einer Herzkönigin und einem Hasen erzählt, der immer zu spät war. Was sie dort alles erlebt haben ist fast unglaublich. Grüne Palatschinken, Obstbäume die verkehrt herum wachsen, Frösche die Ballett tanzen um den Störchen zu entkommen, eine Raupe mit Seifenblasen und eine Grinsekatze. Die stockende Produktion der Schokoherzen und alles ist auf einmal verkehrt.

Plötzlich tauchen Beweise auf!!!!

Seltsamerweise liegt überall Marzipan herum, der Kirschenbaum ist mit bunten Troddeln und Schleifen geschmückt, angeblich existieren Fotos, die aber niemand je gesehen hat. Die Krone der Königin wird entdeckt und mit Hilfe der Wunderlandhalstücher versuchen sich einige zurück ins Wunderland zu drehen.

Pfadfinder:

die Lieder können alle auswendig singen, das Feuer wird vom Sturm erobert, Erprobungen und Spezialabzeichen fleissig absolviert, Bodenzeichen gelegt, in Geheimschrift kommuniziert und die Rudelaufstellung klappt nach dem 51. Versuch auch schon ganz gut. Die Djemben werden von fast allen ausprobiert, es bildet sich sogar eine Musikgruppe zum Lagefeuer.

Putzen:

Zahnpasta am Damenklo, Schlammspuren am Gang, Papierlschlacht in den Schlafräumen, Luftballons in der Wiese???  Alles kein Problem, wenn man fleissige WiWö mithat. Und das waren sie wirklich. Nach anfänglichen Motivationslöchern und Gewandhaufen haben sich alle zusammengerauft und mitgeholfen, alles wieder auf Vordermann zu bringen. Es ist ihnen bravorös gelungen. Nicht alle Stücke haben den Weg zurück in den richtigen Rucksack geschafft, aber ganz ehrlich – wozu gibt es die Fundkiste?

Eine Woche ist viel zu schnell vergangen, schon sind wir wieder mit dem Zug in Wien gelandet. Die Eltern haben uns herzlich willkommengeheißen. Dann sind wir schlafen gegangen. Erschöpft und glücklich. Bis zum nächsten Mal.

 

Wie haben unsere Führer dieses Sommerlager erlebt?

Larida:

Ich bedanke mich bei allen, die mitgeholfen haben, dass unser Wiwö-Sommerlager zu einem außergewöhnlichen und großartigen Event geworden ist. Die Zusammenarbeit der Führer hat sehr gut funktioniert, das Küchenteam hat uns mit ausgezeichneten Leckereien verwöhnt. Die Kinder haben mich durch ihre Begeisterung und ihre Motivation bis zum letzten Tag in Erstaunen versetzt.

Titona:

Ich bin nun total pfadfinderisiert. So anstregend es auch war und so sehr ich auch an meine Grenzen gekommen bin, so motiviert und glücklich bin ich nun. Ich liebe es mit den Kindern zu arbeiten und ihnen Wichtiges für’s Leben mitzugeben. Das was ich von den Kindern zurückbekomme und die wertschätzende Zusammenarbeit mit meinen Kollegen geben mir irre viel Energie. Es war eine grandiose Woche für mich, in der ich meine Kollegen, meine WiWö-Kinder und auch mich selbst besser kennenlernen konnte. Continue reading